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Solar erklärt

Wie aus SonnenlichtIhr eigener Strom wird

Photovoltaik ist keine Blackbox. Auf dieser Seite zeigen wir Schritt für Schritt, wie eine Solaranlage funktioniert, was sie wirtschaftlich macht und wie Speicher, E-Auto und Wärmepumpe zusammenspielen.

Tag, Nacht & Jahreszeit

Wie viel Strom Ihre Anlage liefert, hängt von der Sonne ab

Sonnenstand, Tageslänge und Wetter bestimmen den Ertrag. Speicher und Netz gleichen die Schwankungen aus. Wählen Sie eine Jahreszeit, um den Unterschied zu sehen.

82%
Solaranteil
82%
Solarertrag
14%
Speicher
4%
Netzbezug

Lange, sonnenreiche Tage: Die Anlage deckt an vielen Tagen fast den gesamten Verbrauch, Überschüsse laden den Speicher und das E-Auto.

Photovoltaik im Detail

Alles, was Sie über Solarenergie wissen sollten

Von der Zelle bis zur Wärmepumpe – die wichtigsten Zusammenhänge kompakt erklärt.

Solarzellen bestehen meist aus Silizium. Trifft Licht auf die Zelle, werden Elektronen aus ihrer Position gelöst und beginnen zu fließen – es entsteht Gleichstrom. Mehrere Zellen werden zu einem Modul verschaltet, mehrere Module ergeben die Anlage auf Ihrem Dach.

Süddächer mit rund 30–35° Neigung liefern klassischerweise den höchsten Jahresertrag. Ost-West-Ausrichtungen erzeugen dafür morgens und abends mehr Strom und passen oft besser zum Verbrauch. Verschattung durch Bäume, Schornsteine oder Nachbargebäude senkt den Ertrag einzelner Module – moderne Wechselrichter- und Optimierer-Technik kann diesen Effekt begrenzen.

Jede Kilowattstunde, die Sie selbst verbrauchen, muss nicht zum Netzstrompreis eingekauft werden – das ist meist deutlich wirtschaftlicher als die Einspeisevergütung für überschüssigen Strom. Deshalb lohnt es sich, Verbrauch (Waschmaschine, Wärmepumpe, E-Auto) möglichst in die sonnenreichen Stunden zu legen.

Die Wirtschaftlichkeit einer Anlage ergibt sich aus Anschaffungskosten, Ertrag, Eigenverbrauchsanteil und den aktuellen Strompreisen. Eine pauschale Amortisationszeit gibt es nicht – sie hängt von Ihrem Gebäude und Verbrauch ab und wird individuell berechnet.

Ein Speicher puffert den Solarüberschuss vom Tag und stellt ihn abends und nachts bereit. Das erhöht den Eigenverbrauchsanteil spürbar und kann bei Haushalten mit hohem Abendverbrauch oder E-Auto sinnvoll sein. Ob sich ein Speicher für Sie lohnt, hängt von Ihrem individuellen Lastprofil ab.

Eine Wallbox lädt Ihr Fahrzeug bevorzugt dann, wenn die Anlage Überschuss produziert – oft unterstützt durch ein Energiemanagement, das Ladeleistung automatisch an den Solarertrag anpasst. So wird aus Dachfläche Reichweite, ohne zusätzliche Netzbelastung in Spitzenzeiten.

Wärmepumpen sind die größten Stromverbraucher im Haus. In Kombination mit einer PV-Anlage lässt sich ein Teil des Wärmebedarfs mit selbst erzeugtem Strom decken, besonders wenn ein Pufferspeicher tagsüber vorgeladen wird. Die genaue Auslegung planen wir gemeinsam mit Ihnen.

Grobe Einschätzung

Was ein höherer Eigenverbrauch bedeuten kann

Diese Schätzung dient nur der Orientierung und ersetzt keine individuelle Wirtschaftlichkeitsberechnung – die erstellen wir gerne persönlich für Sie.

4.500kWh / Jahr
55%
Selbst genutzter Solarstrom
2.475 kWh
Nicht zugekaufter Strom, ca.
792

Berechnung: verbrauchte kWh × Eigenverbrauchsanteil × angenommener Strompreis von 0,32 €/kWh. Tatsächliche Werte hängen von Anlagengröße, Verbrauchsprofil, Speicher und individuellem Tarif ab.

Häufige Fragen zu Solar

Noch Fragen zur Technik?

Alles rund um Anfrage, Angebot und Ablauf beantworten wir gern persönlich.

Das hängt vom gewünschten Ertrag und der Modulleistung ab. Als grobe Orientierung benötigt ein modernes Modul rund 1,7–2 m² Dachfläche. Die genaue Auslegung ermitteln wir bei der Vor-Ort-Begehung.

Ja. Solarmodule erzeugen auch bei diffusem Licht Strom, wenn auch mit geringerem Ertrag als bei direkter Sonneneinstrahlung. Über das Jahr gemittelt liefert eine Anlage in Deutschland trotzdem einen erheblichen Ertrag.

Solarmodule sind auf eine lange Lebensdauer ausgelegt; Hersteller geben in der Regel mehrjährige Leistungs- und Produktgarantien. Wechselrichter und Speicher haben eigene Garantiezeiten und können bei Bedarf getauscht werden.

Ja, jede Anlage muss beim zuständigen Netzbetreiber sowie im Marktstammdatenregister angemeldet werden. Diese Schritte übernehmen wir für Sie im Rahmen der Inbetriebnahme.

In den meisten Fällen ja. Eine Nachrüstung ist möglich, eine Planung von Anfang an ist aber oft technisch und wirtschaftlich sinnvoller, etwa bei der Dimensionierung des Wechselrichters.

Eine Standardanlage schaltet sich aus Sicherheitsgründen bei einem Netzausfall automatisch ab. Ersatzstrom- oder Notstromfunktionen sind mit bestimmten Speichersystemen zusätzlich möglich und werden individuell geplant.

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